Akku-Lampe bei Stromausfall: 4 Fehler, die du vermeiden solltest

Von Jon S Fernandez · Aktualisiert
Emergency lighting for home use with a rechargeable lamp during a power cut

Ein Stromausfall kommt meist ohne Vorwarnung. Wenn plötzlich das Licht ausgeht und keine alternative Lichtquelle zur Verfügung steht, kann selbst die Orientierung in den eigenen vier Wänden schwierig werden. Deshalb ist es sinnvoll, für eine zuverlässige Notbeleuchtung zu Hause zu sorgen. In bestimmten Gemeinschaftsbereichen von Gebäuden ist eine Sicherheitsbeleuchtung vorgeschrieben. Innerhalb privater Wohnungen gibt es dagegen meist keine vergleichbare Installation.

Wer eine batteriebetriebene Lampe als Notbeleuchtung für zu Hause kaufen möchte, sollte einige häufige Fehler vermeiden. Besonders wichtig sind dabei die Akkulaufzeit, die automatische Einschaltung bei einem Stromausfall und die Möglichkeit, den Akku auszutauschen. Diese Eigenschaften können entscheidend dafür sein, wie zuverlässig eine kabellose Lampe bei einem kürzeren oder längeren Stromausfall funktioniert.

Vier häufige Fehler bei der Auswahl einer Akku-Lampe für Stromausfälle

Fehler 1. Eine Lampe kaufen, ohne die tatsächliche Akkulaufzeit zu prüfen

Fehler 2. Kabellose Beleuchtung mit automatischer Notlichtfunktion verwechseln

Fehler 3. Nicht prüfen, wie sich der Akku laden oder austauschen lässt

Fehler 4. Die Notbeleuchtung aufbewahren, ohne ihre Funktion regelmäßig zu überprüfen

LILAK Lampen mit Notlichtfunktion

Häufig gestellte Fragen zu Akku-Lampen bei Stromausfall

Vier häufige Fehler bei der Auswahl einer Akku-Lampe für Stromausfälle

Fehler 1. Eine Lampe kaufen, ohne die tatsächliche Akkulaufzeit zu prüfen

Eines der wichtigsten Bauteile einer tragbaren Lampe ist ihr Akku. Entscheidend ist dabei vor allem, wie lange die Lampe mit einer Akkuladung betrieben werden kann. Die Laufzeit hängt allerdings nicht allein vom Akku ab. Auch die Effizienz der Elektronik und die gewählte Helligkeitsstufe beeinflussen die Betriebsdauer. Deshalb lohnt es sich, die Angaben zur Akkulaufzeit in den technischen Daten des Herstellers genau zu prüfen. Da sich die Laufzeiten je nach Modell erheblich unterscheiden können, sollte die Lampe ausreichend lange Licht für den geplanten Einsatz während eines Stromausfalls liefern.

Beim Thema Energieeffizienz ist außerdem zu beachten, dass immer mehr Beleuchtungsprodukte Angaben zu ihrem Energieverbrauch enthalten. In bestimmten Fällen finden sich auch Energielabels, die Auskunft über die Energieeffizienz der verwendeten Lichtquelle geben. Aus dieser Einstufung lässt sich jedoch nicht unmittelbar ableiten, wie lange eine Akku-Tischlampe ohne Netzstrom betrieben werden kann. Dafür spielen auch die Akkukapazität und der Energieverbrauch des gesamten Geräts eine Rolle.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die tatsächliche Laufzeit einer batteriebetriebenen Lampe sind die verfügbaren Helligkeitsstufen. Bei derselben Lampe führt eine höhere Helligkeit in der Regel zu einer kürzeren Betriebsdauer. Deshalb sollte man sich überlegen, wie viel Licht tatsächlich benötigt wird und wie sich die gewählte Helligkeitsstufe auf die Akkulaufzeit der kabellosen Lampe auswirkt.

Fehler 2. Kabellose Beleuchtung mit automatischer Notlichtfunktion verwechseln

Sicherheitsbeleuchtungsanlagen, die in bestimmten Gebäuden und Einrichtungen gesetzlich vorgeschrieben sind, müssen sich automatisch einschalten, wenn die normale Beleuchtungsversorgung ausfällt. Sie sollen eine sichere Evakuierung ermöglichen, indem sie Ausgänge, Fluchtwege und bestimmte Sicherheitseinrichtungen sichtbar halten.

Wer eine Akku-Tischlampe als zusätzliche Lichtquelle für einen möglichen Stromausfall nutzt, sollte wissen, dass sie nicht zwangsläufig über diese Funktion verfügt. Eine kabellose Lampe kann zum Betrieb oder zum Laden des Akkus mit dem Stromnetz verbunden sein. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie sich bei einem Stromausfall einschaltet, wenn sie zuvor ausgeschaltet war. Dafür benötigt die Lampe eine spezielle Vorrichtung, die den Ausfall der Stromversorgung erkennt und das Licht aktiviert.

Leuchten, die für gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsbeleuchtungsanlagen vorgesehen sind, müssen besondere technische Anforderungen erfüllen. Diese gelten nicht zwangsläufig für jede batteriebetriebene Lampe. Wer eine Lampe sucht, die sich bei einem Stromausfall automatisch einschaltet, sollte deshalb ausdrücklich prüfen, ob das gewünschte Modell diese Funktion besitzt. Soll die Leuchte darüber hinaus Teil einer vorgeschriebenen Sicherheitsbeleuchtungsanlage sein, muss sichergestellt werden, dass sie die entsprechenden gesetzlichen und technischen Anforderungen erfüllt.

Fehler 3. Nicht prüfen, wie sich der Akku laden oder austauschen lässt

Viele Bauteile einer tragbaren Lampe haben eine begrenzte Lebensdauer und funktionieren nicht unbegrenzt. Deshalb ist es sinnvoll, bereits vor dem Kauf zu prüfen, ob sie bei Bedarf ausgetauscht werden können. Bei einer Akku-Lampe gilt das insbesondere für den Akku selbst. Viele dieser Geräte sind mit wiederaufladbaren Akkus ausgestattet. Doch lassen sich diese auch ersetzen, wenn ihre Kapazität durch regelmäßige Nutzung und Alterung nachlässt?

Die Möglichkeit, einen Akku am Ende seiner Lebensdauer auszutauschen, kann die Nutzungsdauer einer Lampe erheblich verlängern. Einige Modelle sind so konstruiert, dass der Akku leicht zugänglich ist und vom Nutzer selbst gewechselt werden kann. Bei anderen batteriebetriebenen Lampen ist dafür möglicherweise die Hilfe einer Fachkraft erforderlich.

In jedem Fall sollten die Angaben des Herstellers beachtet und ausschließlich Akkus verwendet werden, die mit den technischen Eigenschaften des Geräts kompatibel sind.

Fehler 4. Die Notbeleuchtung aufbewahren, ohne ihre Funktion regelmäßig zu überprüfen

Wie bei anderen elektronischen Geräten mit integriertem Akku ist es keine besonders gute Idee, eine tragbare Lampe zu kaufen und sie anschließend jahrelang unbeachtet in einer Schublade liegen zu lassen. Schließlich soll sie zuverlässig funktionieren, wenn sie gebraucht wird.

Wer eine batteriebetriebene Lampe besitzt, sollte deshalb regelmäßig überprüfen, ob sie ordnungsgemäß funktioniert und ausreichend geladen ist. So lassen sich mögliche Probleme frühzeitig erkennen. Einer der häufigsten Fälle ist ein vollständig entladener Akku. Deshalb ist es wichtig, die Funktion der Lampe und ihre verfügbare Akkulaufzeit zu kontrollieren, damit man bei einem Stromausfall nicht plötzlich im Dunkeln steht.

Einige Geräte, die speziell für Notfallsituationen entwickelt wurden, verfügen sogar über automatische Selbsttestfunktionen. Damit lassen sich bestimmte Fehler am Akku oder an wichtigen Bauteilen erkennen. Damit diese Funktionen zuverlässig genutzt werden können, müssen die Anweisungen des Herstellers beachtet werden. Wenn unsere Akku-Lampe über eine solche Funktion verfügt, können entsprechende Anzeigen dabei helfen, bestimmte Betriebsstörungen frühzeitig zu erkennen.

LILAK Lampen mit Notlichtfunktion

Bei LILAK entwickeln wir Lampen, die unterschiedlichste Anforderungen erfüllen sollen. Wenn es bei dir häufiger zu Stromausfällen kommt, hast du wahrscheinlich bereits eine Taschenlampe griffbereit. Aber wäre es nicht praktisch, zusätzlich eine Lampe zu besitzen, die im Alltag als normale Wohnraumleuchte dient und bei Bedarf auch als Notlicht verwendet werden kann?

Unser Konzept einer Akku-Tischlampe sieht eine Notlichtfunktion vor, die bei einer Unterbrechung der Stromversorgung automatisch aktiviert werden könnte. So würde die Lampe bei einem Stromausfall eine zusätzliche Lichtquelle bereitstellen.

Häufig gestellte Fragen zu Akku-Lampen bei Stromausfall

Was solltest du prüfen, bevor du eine Akku-Lampe bei einem Stromausfall verwendest?

Bevor du die Lampe verwendest, solltest du den Ladezustand des Akkus überprüfen. Einige Modelle verfügen über eine integrierte Ladezustandsanzeige, die dir zeigt, wie viel Energie noch zur Verfügung steht. Wenn die Lampe mehrere Helligkeitsstufen bietet, ist es außerdem wichtig, die passende Einstellung zu wählen.

Dauert der Stromausfall voraussichtlich länger, kannst du mit einer niedrigeren Helligkeitsstufe die Akkulaufzeit verlängern. Bei kürzeren Stromausfällen kannst du dagegen eine höhere Helligkeitsstufe wählen. Entscheidend sind dabei der verbleibende Ladezustand und die zu erwartende Betriebsdauer.

Gibt es kabellose Notleuchten?

Ja. Es gibt Beleuchtungsgeräte, die mit einem Akku betrieben werden und nicht dauerhaft an das Stromnetz angeschlossen sein müssen. Allerdings sollte man zwischen einer tragbaren Lampe, die während eines Stromausfalls manuell eingeschaltet wird, und einem Modell mit automatischer Einschaltfunktion unterscheiden.

Damit ein Gerät einen Stromausfall erkennen kann, benötigt es eine entsprechende Vorrichtung zur Erkennung der unterbrochenen Stromversorgung. Deshalb können sich nicht alle Lampen ohne Kabel automatisch einschalten, wenn der Strom ausfällt.

Wie oft solltest du eine Akku-Lampe für den Notfall überprüfen?

Es empfiehlt sich, eine Akku-Lampe für den Notfall mindestens alle drei Monate zu überprüfen, sofern der Hersteller keine anderen Intervalle vorgibt. Kontrolliere dabei den Ladezustand des Akkus und prüfe, ob die Elektronik ordnungsgemäß funktioniert. So ist die Lampe möglichst zuverlässig einsatzbereit, wenn der Strom ausfällt.


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