Fachlich geprüft von Jesús Andrade, Elektroingenieur und MBA-Absolvent der ESIC. Er verbindet zwanzig Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Notleuchten und Geräten zur Risikoprävention mit fundierten Kenntnissen in der Unternehmensführung. Andrade ist derzeit CTO bei SVE Worldwide, einem Unternehmen, das auf die Entwicklung von Präventionslösungen für die Industrie spezialisiert ist.
Die meisten Lampen im Haushalt sind direkt an das Stromnetz angeschlossen und werden über einen Schalter bedient. Es gibt jedoch auch Lampen mit wiederaufladbarem Akku, die genutzt werden können, ohne dauerhaft an eine Steckdose angeschlossen zu sein.
Solche Akku-Lampen lassen sich flexibler einsetzen und können sowohl als zusätzliche Lichtquelle als auch als Notbeleuchtung für zu Hause hilfreich sein. Doch wie lädt man eine Akku-Lampe eigentlich auf?
Am häufigsten erfolgt das Laden über das Stromnetz. Einige Modelle lassen sich jedoch auch mit Solarenergie oder über einen manuellen Mechanismus wie einen Dynamo aufladen.
Inhaltsverzeichnis
Akku-Lampe über das Stromnetz aufladen
Akku-Lampe mit Solarenergie aufladen
Akku-Lampe über das Stromnetz aufladen
Akku-Lampe über das Stromnetz aufladen
Strom aus unterschiedlichen Energiequellen gelangt über Übertragungs- und Verteilnetze in unsere Haushalte. Damit können wir unser Smartphone laden, die Waschmaschine laufen lassen und abends das Licht einschalten.
Am häufigsten wird eine Akku-Lampe aufgeladen, indem sie an eine geeignete Stromquelle angeschlossen wird. Viele moderne Lampen verfügen über einen USB- oder USB-C-Anschluss. Daneben gibt es Modelle mit Ladestationen, speziellen Netzteilen oder anderen Anschlüssen.
In der Regel funktioniert das Laden folgendermaßen:
1-Prüfe in der Bedienungsanleitung oder im Datenblatt, welches Kabel und welche Stromquelle für die Lampe geeignet sind.
2-Verbinde das Kabel mit dem Ladeanschluss der Lampe und einer kompatiblen Stromquelle.
3-Prüfe, ob die Ladeanzeige aufleuchtet, sofern das Modell über eine solche verfügt.
4-Warte, bis die Anzeige signalisiert, dass der Ladevorgang abgeschlossen ist, oder bis die vom Hersteller angegebene Ladezeit abgelaufen ist.
Sobald der Akku ausreichend geladen ist, kann die Lampe vom Stromnetz getrennt und unabhängig von einer Steckdose verwendet werden. So kannst du das Licht einfach dorthin mitnehmen, wo du es gerade brauchst.
Achtung! Verwende nicht irgendein Netzteil, nur weil der Stecker passt. Nutze das vom Hersteller empfohlene Netzteil oder eines, das den angegebenen Eingangsspezifikationen der Lampe entspricht.
Akku-Lampe mit Solarenergie aufladen
Solarlampen verfügen über kleine Photovoltaikzellen, die Sonnenstrahlung in elektrische Energie umwandeln. Über eine Ladeelektronik wird diese Energie anschließend im Akku der Lampe gespeichert.
Bestimmt hast du schon einmal einen solarbetriebenen Taschenrechner benutzt. Auch solche Geräte verwenden kleine Photovoltaikzellen, um die benötigte elektrische Energie zu erzeugen.
Der größte Nachteil dieses Systems besteht darin, dass Ladegeschwindigkeit und Ladezeit von verschiedenen Faktoren abhängen. Dazu gehören unter anderem die verfügbare Sonneneinstrahlung, die Ausrichtung und Größe des Solarpanels sowie die Wetterbedingungen.
Wenn du einen Garten oder eine Terrasse hast oder regelmäßig campen gehst, kann eine solche wiederaufladbare Lampe besonders praktisch sein – vor allem dort, wo keine Steckdose in der Nähe ist.
Akku-Lampe über das Stromnetz aufladen
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die beim Bewegen erzeugte mechanische Energie zum Aufladen einer Lampe zu nutzen.
Dafür wird ein kleiner Generator benötigt, der die Bewegung in elektrische Energie umwandelt. Es gibt verschiedene Mechanismen, mit denen das möglich ist. Einer der bekanntesten ist der Dynamo.
Dynamo
Ein bekanntes System ist ein Dynamo, der über eine Handkurbel angetrieben wird. Wenn du Fahrrad fährst, kommt dir das Prinzip vielleicht bekannt vor: Einige Fahrräder nutzen einen Dynamo, um während der Fahrt die Beleuchtung mit Strom zu versorgen.
Beim Drehen der Kurbel wird ein Generator angetrieben, der elektrische Energie erzeugt. Je nach Konstruktion des Produkts kann diese Energie entweder im Akku gespeichert oder direkt für die Beleuchtung genutzt werden.
Solche Mechanismen kommen vor allem bei Taschenlampen, Radios und Lampen zum Einsatz, die für Ausflüge, Notfälle oder Orte ohne Zugang zum Stromnetz entwickelt wurden.
LILAK: Stromnetz und Dynamo
Bei LILAK möchten wir die Abhängigkeit vom Stromnetz reduzieren und eine praktische Lichtquelle für Stromausfälle im eigenen Zuhause bieten.
Deshalb kombiniert die Akku-Lampe von LILAK einen wiederaufladbaren Akku mit einem integrierten Dynamo.
Häufige Fragen zu Akku-Lampen
Wie lange muss eine Akku-Lampe geladen werden?
Eine allgemeingültige Ladezeit gibt es nicht.
Sie hängt unter anderem von der Kapazität und dem aktuellen Ladezustand des Akkus, der unterstützten Ladeleistung beziehungsweise dem Ladestrom, dem verwendeten Netzteil, der Elektronik des Produkts, der Temperatur und dem Zustand des Akkus ab.
Die genaue Ladezeit findest du im Datenblatt oder in der Bedienungsanleitung des Herstellers.
Woran erkennt man, dass eine Akku-Lampe vollständig geladen ist?
Viele Akku-Lampen verfügen über eine oder mehrere LED-Anzeigen. Je nach Modell können sie anzeigen, ob der Akku gerade geladen wird, der Ladevorgang abgeschlossen ist oder ein Problem vorliegt.
Farben und Blinkmuster können je nach Produkt unterschiedliche Bedeutungen haben. Deshalb lohnt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung.
Kann man eine Akku-Lampe während des Ladens benutzen?
Das hängt von der Elektronik der Lampe und den Vorgaben des Herstellers ab.
Einige Modelle können während des Ladens verwendet oder dauerhaft mit dem Stromnetz verbunden bleiben. Andere müssen während des Ladevorgangs ausgeschaltet bleiben oder nach vollständigem Laden vom Stromnetz getrennt werden.
Bevor du eine Lampe während des Ladens benutzt, solltest du daher immer prüfen, ob der Hersteller dies ausdrücklich erlaubt.
Fazit
Eine Akku-Lampe kann auf unterschiedliche Arten geladen werden. Am häufigsten wird sie über eine kompatible Stromquelle per USB, USB-C, Ladestation oder speziellem Netzteil aufgeladen.
Einige Modelle können zusätzlich Solarenergie nutzen oder mechanische Energie mithilfe eines Systems wie eines Dynamos in elektrische Energie umwandeln.
Vor dem Laden solltest du immer die Angaben des Herstellers prüfen, eine kompatible Stromquelle verwenden und dich mit der Bedeutung der Ladeanzeigen vertraut machen.